Fledermäuse sind sehr standorttreu. Einmal aufgesuchte Quartiere und Jagdreviere werden in der Regel beibehalten. Trotzdem wechseln Fledermäuse im Tages- und Jahresverlauf zwischen Sommerquartieren, Jagdgebieten und Winterquartieren.
Als Sommerquartiere bevorzugen Fledermäuse in der Zeit von April bis Oktober geräumige Baumhöhlen oder Spalten hinter Rinde, aber auch große Dachstühle von Gebäuden und schmale Spalten an Häusern oder Mauern werden besiedelt. Diese dienen als
Tages-, aber auch als Paarungs- und Wochenstubenquartier.

Braunes Langohr (Plecotus auritus) in einer Spechthöhle
(Foto: Klaus Bogon, Kassel)