Viele Menschen sind überrascht und häufig ratlos, wenn plötzlich in der Wohnung eine Fledermaus an der Gardine hängt, die eigene Katze eine verletzte Fledermaus mitbringt oder ein nur zwei Zentimeter großes Fledermausbaby auf dem Balkon gefunden wird. Wichtig ist hierbei, wie bei allen "Notfällen", die richtige erste Hilfe zu leisten. Im Zweifel sollte man sich auf jeden Fall an einen Fledermaus-Spezialisten wenden. Alle Fledermäuse sind gesetzlich geschützt und dürfen nur mit einer Ausnahmegenehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde gepflegt werden. Sie sind Wildtiere und dürfen keinesfalls als "Haustiere" gehalten werden!
Im Notfall ist die Arbeitsgemeinschaft für Fledermausschutz Fulda e.V. über folgende Telefonnummern zu erreichen:
06 61 / 9 52 93 67 oder 01 70 / 6 12 60 45 (Stefan Zaenker, Fulda-Niesig)
06 61 / 2 09 82 01 oder 01 76 / 24 67 78 66 (Martin Tillmanns-Wunsch, Dipperz)
0 66 82 / 91 90 33 oder 01 70 / 6 83 58 39 (Christiane Fuß, Tann/Rhön)
06 61 / 5 62 33 (Joachim Schubert, Fulda-Niesig)
Ansprechpartner im benachbarten Vogelsbergkreis und im Kreis Hersfeld-Rotenburg:
0 66 30 / 91 88 41 oder 01 60 / 4 71 47 32 (Thomas Steinke, Schwalmtal)
01 60 / 2 38 41 12 (Dr. Martin Jatho, Breitenbach am Herzberg)
0 66 21 / 79 44 38 (Marko König, Bad Hersfeld-Asbach)
Für weitere Fledermausfunde außerhalb des Landkreises Fulda wenden Sie sich bitte an das Fledermaus-Infotelefon des NABU Landesverbandes Hessen, Petra Gatz (0 64 41 / 6 79 04 25; e-Mail: petra.gatz@nabu-hessen.de), wo Sie an die zuständigen regionalen Fledermausschützer weitervermittelt werden.

Kleiner Abendsegler (Nyctalus leisleri) - Foto: Marko König, Bad Hersfeld